Historie

Theatergemeinde Betzdorf e.V.

Die Theatergemeinde Betzdorf kann auf eine lange Tradition zurückblicken. In einem Vorwort eines Programmheftes heißt es : „Die Theatergemeinde Betzdorf ist 1946 in einer Zeit großer Entbehrung, aber auch großer Sehnsucht nach geistig-seelischen Werten entstanden und ist 1956 im Volksbildungswerk Betzdorf aufgegangen“.

Die Aufführungen der Theatergemeinde Betzdorf fanden bis zur Spielzeit 1979/80 größtenteils im „Neuen Theater“ in der Gaststätte „Bürgergesellschaft“ in der Augustastraße statt. Ab der Saison 1980/81 wurden die Aufführungen in die Aula des Staatl. Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums gelegt. Am 22. November 1984 startete man mit dem Stück „Don Carlos“ von Friedrich Schiller die Theateraufführungen in der Stadthalle Betzdorf. Seit dieser Zeit hat es mehr als 500 Aufführungen gegeben.

Präsentiert wurden zahlreiche Klassiker, Komödien, Krimis oder Dramen. Das Programm war und ist abwechslungsreich gestaltet und es soll möglichst viele Menschen in und um Betzdorf ansprechen.

Die VHS-Theatergemeinde Betzdorf e.V. wird auch heute noch ehrenamtlich geführt und hat ca. 240 Abonnenten. Zurzeit besteht das Programm aus mindestens 6 Stücken der verschiedenen Stilrichtungen, die von ca. 300 bis 450 Zuschauern gesehen werden.

  • Klassiker: Für die Bühne geschrieben (Shakespeare, Goethe, Schiller etc.)
  • Moderne Klassiker / Zeitstück: Bühnenstücke von zeitgenössischen Autoren (Brecht, Dürrenmatt etc.) oder  Ernest Thompson (Haus am See)
  • Komödie / Boulevard: z.B. Nie wieder arbeiten / Auf ein Neues / Charleys Tante
  • Literatur-Dramatisierung: Literatur als Bühnenstück (z.B. Anna Karenina / Der alte Mann und das Meer)
  • Schauspiel mit Musik: aus allen Genres mit musikalischer Untermalung
  • Krimi: z.B. Haus der Lady Alquist, Bella Donna oder andere Stücke (z.B. von Agatha Christie)

 Die Eintrittspreise sind niedrig und ermöglichen „Kultur für jedermann“.

Noch heute hat Gültigkeit, was in einem früheren Programmheft so treffend formuliert wurde: Theater ist Berührung - Begegnung (mit sich selbst) – Identifizierung - der Mensch gegenüber - Freude – Rührung – Leid – Bildung – Weiterbildung - ein Forum der geistigen Auseinandersetzung.